Dieses Gedicht hat meine liebe Freundin Theairis geschrieben.
Ich finde es so schön, also widme ich dem Gedicht einen Beitrag. Ich hoffe es gefällt euch auch.
Die Eibe
Unter einer Eibe stehn
Wo Menschen kommen und gehen.
Wo Treppen und Wege sich kreuzen
Die Blätter erzittern im Glockenläuten.
Wo Blüten an Gräser gelehnt
Der Wind Gedanken weg trägt.
Altes Gemäuer was hältst du verborgen?
Welche Schatten, welche Träume, welche Sorgen?
Warum fühle ich mich hier geborgen?
Was ist?
Nichts ist gewesen und nichts wird sein
Seele du kannst wandern, lass mich allein.
Sandkorn verrinne, der Windhauch ist Dein
Nimm meinen Atem auf Reisen…..
Warum nur?
Die Frage gestellt die Neugier erweckt
Die Antwort ist in Schubladen gesteckt.
Gedanken durchkämmt, Gefühle sind verborgen
Wo sie selbst mich nicht mehr sorgen.
Bitte, bleibt dort bis ….
Wie lange?
Unter einer Eibe stehn
Wo Menschen kommen und gehen.
Bis Dunkelheit und Kälte den Tag durch webt
Der Windhauch mit meinem Atem auf Reisen geht.
Die Eisschollen bersten und ich nicht geweckt
Bis Schnee die Hülle bedeckt.
Unter einer Eibe stehn
Wo Menschen kommen und gehen….
Münchberg, 25.05.07 bis 28.06.07
Schönes Gedicht, hat jetzt echt Freude gemacht zum lesen. Danke.
Liebe Grüsse Brigitte