:: Gedankenvoll ::

Das Wissen der Welt liegt uns zu Füßen, wir müssen es nur (be)greifen.

:: Verschiedenes ::

Pythagoras und der Orphismus
Die Anhänger des Orphismus, einer religiösen Strömung im alten Griechenland, vertraten die Ansicht, nur ein asketisches Leben könne die Seele reinigen und sie aus dem Gefängnis des Körpers befreien, in dem sie zur Strafe für ihre Verfehlungen eingeschlossen sei. Auch Pythagoras und seine Schüler wurden vom Orphismus beeinflusst, von dem sie eine gewisse Anzahl von Glaubensvorstellungen übernahmen. Für Pythagoras bestand das wirksamste Mittel zur Erlösung und Reinigung der Seele darin, sein Leben den anspruchsvollsten theoretischen Forschungen zu widmen.

- 25. Juni 2003 -

Probleme mit dem Laser
So einfach, wie es häufig klingt, ist die Verwendung von Lasertechnik nicht. Entsprechende Geräte mittels Satelliten ins All zu verfrachten, von wo aus sie die Lenksysteme feindlicher Flugkörper zerstören sollen, stellt sich als extrem schwierig dar. Zum einen wiegen sie einige Tausend Tonnen; Darüber hinaus braucht man für ihren Einsatz in 1.000km Höhe rund 60.000t Kraftstoff. Dieser wäre an Bord der Satelliten zu lagern. Allein das Abschießen dieser Ausrüstung ins All würde Unsummen kosten.
Sollte man den Laserstrahl stattdessen von der Erde aussenden, so müssten ihn Satellitenspiegel in einer Entfernung von 36.000km auffangen und weiter auf die Zielobjekte übertragen. Das präzise auszuführen würde sich als äußerst kompliziert erweisen. Die Stärke des Strahls wird zudem beim Passieren durch die Erdatmosphäre abgeschwächt.

- 28. Juni 2003 -

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In Gedanken

    Was wir bergen in den Särgen,
    ist das Erdenkleid.
    Was wir lieben,
    ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.

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    Selige Sehnsucht

    Sagt es niemand, nur den Weisen,
    Weil die Menge gleich verhöhnet,
    Das Lebend'ge will ich preisen
    Das nach Flammentod sich sehnet.

    In der Liebesnächte Köhlung,
    Die dich zeugte, wo du zeugtest,
    Überfällt dich fremde Fühlung
    Wenn die stille Kerze leuchtet.

    Nicht mehr bleibest du umfangen
    In der Finsternis Beschattung,
    Und dich reisset neu Verlangen
    Auf zu höherer Begattung.

    Keine Ferne macht dich schwierig
    Kommst geflogen und gebannt
    Und zuletzt, des Lichts begierig,
    Bist du Schmetterling verbrannt.

    Und solang du das nicht hast,
    Dieses: Stirb und werde!
    Bist du nur ein trüber Gast
    Auf der dunklen Erde.
    (JWvG)

    - 16. August 2004 -